Straßenkindern in Rio de Janeiro
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Die HAFENSCHULE

Seit 2003 ist die erweiterte und renovierte Schule bis zum Schulabschluss der 8. Klasse in Betrieb

Die Hafenschule wurde zu einer 8-klassigen Bildungsstätte erweitert.
Sichern Sie mit Ihren Spenden den nun umfangreicheren Unterhalt!

Im November 2003 wurde die erweiterte Hafenschule eingeweiht. Ein weltweites Modellprojekt für umfassende Schulbildung für die Kinder aus ärmsten Verhältnissen ist Realität geworden.


Hafenschule Vidigal Rio de Janeiro
Hafenschule Vidigal Rio de Janeiro
Durch kooperative Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Rotary-Foundation wurde die umfassende Schulsanierung mit teilweisem Schulneubau auf die Beine gestellt.

Die "neue" Hafenschule mit über 100 Jahren Tradition läuft im zweiten Jahr prächtig. Fachleute aus dem „Freundeskreis“ halfen bei der Projektabwicklung, bei Statik, Bau und Technik ehrenamtlich. Zum Teil unter schwierigsten Verhältnissen vor Ort.

Die Einweihung der renovierten und erweiterten Hafenschule 2003
Die Einweihung der renovierten und erweiterten Hafenschule 2003
Pater Eckart Höfling beschult, versorgt und erzieht mit seinen hervorragenden Lehrkräften in 8 Klassen nun rund 1.000 Kinder der umliegenden Altstadt-Favelas.

Weg aus der Armut

Mit Abschluss des Schuljahres 2007 werden seit der Erweiterung der Hafenschule auf acht Klassen ca. 300 Abgänger entlassen. Nachweislich kehrte keiner der jungen Leute wieder in die Favelas zurück. Einige Jugendliche gehen auf Abendschulen. Andere haben einen festen Job im regulären Arbeitsmarkt bekommen. Viele genießen die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zu ergreifen.

Humanisierung des Hafenviertels


Schreinerei und Gärtnerei, mit der Hilfe einer Würzburger Bäckerei eine Backstube, Schneidereien, Friseursalons und weitere Betriebe rund um Beauty und Wellness hat das Sozialwerk rund um die Hafenschule angesiedelt. Nicht wenige Jugendliche besuchen Fachschulen oder gehen sogar aufs Gynmasium.

Dank der großherzigen Spenden einer Kölner Unternehmerfamilie steht seit November 2006 mit dem Gymnasium „Colégio Sonja Kill“ auf dem Areal der Hafenschule Favelakindern der Weg zur Hochschule offen.

In der Hafenschule vereinigen sich christliche Lebenshilfe für die Ärmsten mit modernen, zeitgemäßen Formen der Schulerziehung.

Bereits in der 6. Klasse steht praxisbezogene Ausbildung im Vordergrund. Ein neuer Verbund von 600 Firmen im Großraum Rio bietet Praktikumsplätze. Ganz neu ist die Partnerschaft mit der Technischen Hochschule. Staatliche Berufsbildung garantiert nämlich einen guten Arbeitsplatz. Die Hafenschule ist die einzige kirchliche Einrichtung, der eine solche Kooperation gelungen ist.

Erster Abschluss der Abiturklasse

Nach 11Ojährigem Bestehen der Hafenschule wird im Dezember 2007 der Abschluss der ersten Abiturklasse gefeiert.

„Zum ersten Mal geben wir unseren Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit eine Universität zu besuchen, das heißt die Prüfungen zur Aufnahme an einer brasilianischen Universität mit großen Erfolgschancen abzulegen“, schreibt uns Pater Eckart. Zu unserer großen Freude berichtet er weiter, dass Schüler und Schülerinnen des Colégio Sonja Kill (Gym-nasium) einen Kurs im Bäckerhandwerk belegen konnten und noch in den letzten Monaten des Jahres einen Kurs im Tourismusgewerbe besuchen. Mit der sprichwörtlich fröhlichen Stimmung unter den Abiturienten fanden die Abschlussfeierlichkeiten statt.

Ihre Spenden sichern den Bestand der Schule!

Neben unserm Projekt „VIDIGAL“ könne Sie Ihren Beitrag zum Unterhalt der Hafenschule leisten. Die Hafenschule ist unser zweites, neues Projekt in Rio de Janeiro!

Zukunftsperspektive:
Humanisierung des Hafenviertels

Der Ausbau des Bildungsangebots in der Hafenschule ist nur ein Teil des Gesamtplanes, das Hafenviertel zu „humanisieren“. Geplant, in Arbeit und teilweise realisiert sind Lehrwerkstätten, eine Außenstelle der Stadtverwaltung, Gesundheitsposten, Frauen-, Eltern- und Suchtberatung, Kulturzentrum und ein SOS-Kinderdorf. Es fließen zu diesem Projekt Mittel der Europäischen Union.
Pater Eckart (c) Freundeskreis Pater Eckart e.V.
Inhalt: Thomas Hofmann www.marketman.de
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